Physik der Superhelden von James Kakalios

Cover "Physik der Superhelden

Comics gehören seit jeher zu meinen liebsten Lieferanten für gute Geschichten. Die Abenteuer diverser Superhelden haben mir so manchen Tag versüßt trotzdem waren sie für mich immer Fiktion. Solange eine Story emotional packend ist, ist es mir relativ egal ob Naturgesetze beachtet werden oder nicht.

Um so überraschter war ich, als ich vor kurzem beim stöbern in Amazon:

Physik der Superhelden” von James Kakalios entdeckte.

Zwei Klicks später, nachdem ich mir noch kurz die Beschreibung durchgelesen hatte, war das Buch auf dem Weg zu mir. Ein Kauf den ich nicht bereut habe.

Obwohl (vielleicht aber auch gerade weil) James Kakalios als Physikprofessor (an der Universität von Minnesota) arbeitet hat er ein ausgesprochenen Faible für Comics.

„Physik der Superhelden“ entwickelt sich aus einem von ihm gehaltenen Kurs mit dem Titel „Alles, was ich über Naturwissenschaften weiß, habe ich aus Comics gelernt“. Schade das es einen solchen Kurs nicht auch während meines Abiturs gab, vielleicht hätte ich dann auch etwas verstanden.

Mit wenigen Formeln erklärt Kakalios am Beispiel diverser Superhelden physikalische Phänomene von der einfachen Mechanik (warum kann Superman über ein Hochhaus springen) bis zu komplexen physikalischen Phänomen wie z.B. dass es selbst für den Stählernen nicht möglich ist die Geschichte (nein nicht die Comicgeschichte) zu ändern.

Zusätzlich erfährt der Leser allerhand wissenswertes über die Geschichte der (Superhelden-)Comics, sowie Antworten auf die wirklich wichtigen Fragen des Lebens z.B. „Was hat es mit der Hose des Hulks auf sich?“.

Allen Comicfans, die nach ihrer Schulzeit ihr physikalisches Wissen auffrischen möchten und dies vielleicht nicht staubtrocken sondern mit einem Lächeln, sei dieses Buch empfohlen.

Das Buch ist im Rowohlt Taschenbuch Verlag erschienen. Bei der von mir besprochenen Version handelt es sich um die 2. Auflage März 2009.

 

 

 

 

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