Mord auf Rimbor (Superman / Batman Heft 1 1978)

Heftcover

Superman / Batman Heft 1 27. Dezember 1978:

Inhalt der Ausgabe:

Hauptstory:  Mord auf Rimbor (Text: Paul Levitz & Jim Starlin, Zeichnungen: Josef Rubinstein, Ben Oda & Cory Adams, Redaktion: Allen Milgrom).

Besonderheiten: Werbeseite für den ersten Superman-Film

Handlung: Mord auf Rimbor ist die Superheldenversion des klassischen “Auf der Flucht”  Motivs.  Ultraboy ein Mitglied der Legion der Superhelden wird von einer alten Schulfreundin (namens An Ryd) um Hilfe gebeten. Als er sie auf Rimbor (seinem Heimatplaneten) besucht, gesteht sie ihn verraten zu haben. Bevor er jedoch reagieren kann wird er angegriffen und verliert das Bewußtsein.

Als er erwacht befindet er sich in einem fremden Raumschiff auf einem der Monde Rimbors. Dort finden ihn  seine Legionärskameraden und von ihnen erfährt er auch, dass er des Mordes an An Ryd beschuldigt (sein Flugring wurde bei der Leiche gefunden) wird. Obwohl Ultraboy seine Unschuld beteuert glauben seine Freunde ihm nicht.  Um seine Unschuld zu beweisen ergreift Ultraboy die Flucht zurück nach Rimbor. Hier findet ihn Chamäleonboy (ein weiteres Legionsmitglied), der Chef der Spionageabteilung der Legion. Anders als seine Kameraden ist er jedoch bereit seinem Freund zu glauben. Er überzeugt Ultraboy sich zu verstecken, während er nach Beweisen für dessen Unschuld sucht.

Dies gelingt ihm auch, jedoch wird Ultraboy während seiner Suche von den restlichen Legionsmitgliedern aufgespürt und nach einem harten Kampf auch gefangen.

Im Hauptquartier der LoSH kommt es daraufhin zum Showdown. Es stellt sich heraus, dass der Legionär Wildfeuer durch einen Roboter ersetzt wurde. Dieser sollte dafür sorgen dass Ultraboy für den Mord verurteilt wird. Ziel war es sowohl das Vertrauen der Legionäre ineinander, als auch das Vertrauen der Menschen in die Legion zu zerstören. Wer der eigentlich Drahtzieher ist bleibt zunächst unbekannt.

Ist die Story gut?

“Mord auf Rimbor” war eine der ersten Comicstory überhaupt, die ich selbstständig gelesen habe. Zwar muß ich gestehen, dass mich mit sechs Jahren eher die Actionseiten interessiert haben, trotzdem habe ich dieses Heft über die Jahre immer wieder zur Hand genommen und gelesen.

In dieser Geschichte wird nämlich sehr schön dargestellt wie wichtig Vertrauen und Freundschaft sind. Oft sind wir nur allzu schnell bereit unser Vertrauen in andere aufzugeben, nur weil wir von irgendjemanden etwas negatives hören.

Auch zeigt diese Geschichte sehr schön, dass nicht immer die Stärksten die Wichtigsten sind. Während Superman (hier noch als Superboy) in dieser Story nur Beiwerk ist, löst ein vermeintlich schwacher Held das Problem und verhindert so größeres Unrecht.

Hinweis: Sämtliche Rechte an Bild, Material und Figuren etc. liegen bei DC Comics.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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