Hallo,

bis ca. zum 08.04.2012 wird es hier erst einmal nichts neues geben. Bin im Urlaub! Wünsche Euch viel Spaß bis dahin.

Bild des zukünftigen BundespräsidentenMorgen, am 18.03.2012 tritt die Bundesversammlung zusammen, um einen neuen Bundespräsidenten zu wählen. Nach dem unrühmlichen Abgang von Christian Wulf war schnell klar, auch wenn Frau Merkel dies nicht wahrhaben wollte, das Joachim Gauck der Kandidat der Mehrheit seien würde.

Ein erfahrener Mann, Bürgerrechtler, Herr über die Stasiakten. Das Fiasko mit dem Jungspund Wulf sollte sich auf keinen Fall wiederholen. Wird es wahrscheinlich auch nicht. Trotzdem ist Herr Gauck nicht mein Kandidat und auch nicht der Deutschlands. Darf man den Umfragen der Bild glauben spricht sich in Ost- und Westdeutschland weniger als die Hälfte der Bürger für Gauck aus.

Von “Deutschland wählt” kann also nicht die Rede sein, auch wenn versucht wird uns dies zu suggerieren. Publikumswirksam werden natürlich wieder etliche Prominente (von Jan Josef Lieferns bis Otto Rehagel) von dieser oder jener Partei aufgerufen den neuen Bundespräsidenten zu wählen.

Fühle ich mich dadurch besser vertreten.

Nein! Jan Josef Liefers ist ein guter Schauspieler und Otto Rehagel hat mal meinen Lieblingsverein trainiert, aber gewählte Volksvertreter sind sie nicht.

Generell bin ich der Meinung, dass der Bundespräsident direkt vom Volk und nicht von Politikern und schon gar nicht medienwirksam von irgendwelchen Promis gewählt werden sollte.

Das dieser Weg nicht beschritten wird hängt angeblich mit der zu geringen Machtfülle dieses Amtes zusammen. Aus diesem Grund haben  sich auch viele Kritiker nach Herren Wulff (auch dafür vielen Dank) für eine Abschaffung ausgesprochen haben. Das Amt des Bundeskanzlers würde ja ausreichen uns zu repräsentieren.

Ich für mein Teil sehe das völlig anders. Ein Volk kann nur von der Person vertreten werden, die sie repräsentiert. Da wird es, wenn wir uns die Wahlbeteiligungen der letzten Jahre anschauen, für Frau Merkel verdammt dünn!

Ist es wichtig wie viel Macht der Bundespräsident hat. In meinen Augen nicht. Der Bundespräsident hat die Macht Gesetzen seine Zustimmung zu verweigern. Eine Macht die selten bis gar nicht genutzt wird. Warum auch? Handelte es sich doch in letzter Zeit oft genug um eine zugeschacherte Position. Wer beißt schon die Hand, die einen Füttert?

Insofern dürfte dies der wahre Grund sein, warum der Präsident durch Politiker und nicht durch das Volk gewählt wird. Ein Bundespräsident, der die Bürger vertritt wäre zu unkalkulierbar. Vielleicht würde das aber dazu führen, dass diese mit sich selbst beschäftigte Kaste in die Realität zurück findet!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 26. April startet “The Avengers“  in Deutschlands Kinos.

 

Für Regie und Drehbuch wurde Joss Whedon verpflicht. Ein kreatives Genie welches mit Buffy und Angel wohl zwei ber besten Genre-Serien der 90er Jahre schuf und der auch im Comic-Bereich kein Unbekannter ist.

Seine Astonishing X-Men gehören mit zu dem besten, was in den letzten Jahre über Marvels Mutanten-Team veröffentlicht wurde.

 

 

 

Hier die Trailer:

Trailer 1

Trailer 2

Trailer 3

Gerüchten zu folge wird die Handlung von Iron Man 3 direkt an “The Avengers“  anschließen und eine Fortsetzung ist bereits in Planung bevor der Film angelaufen ist.

Update:

Hier noch der japanische Trailer, der mit neuen Szenen aufwartet!

 

Ich wünsche viel Vergnügen!

 

 

 

 

 

Gestern war Weltfrauentag Grund genug mich heute einmal mit dem genauen Gegenteil zu beschäftigen. Männlicher Emanzipation!

Gibt es die Überhaupt? Meiner Meinung nach eher nicht. „Warum auch ?“,wird die Mehrheit sagen, Männer würden und werden nicht unterdrückt. Sie bekommen im Job mehr Geld und besetzen auch die meisten Chefpositionen, warum ist hier Emanzipation von Nöten?

Aus einem ganz einfachen Grund. Männer verkommen immer mehr zu Clowns. Tritt ein Mann dominant auf ist er ein Macho, wenn er Verständnis zeigt wird er als Weichei abgestempelt. Multitasking fähig sind wir  (genauso wenig wie Frauen  auch wenn diese sich das immer einreden) auch nicht. Schmerzen können wir  nicht ertragen, schließlich bekommen Frauen ja die Kinder. Kreativität ist uns auch nicht gegeben, zumindest wenn man der Bild von heute glauben schenkt. Dort jammern alle Redakteure wie wenig kreativ das Arbeiten ohne Frau gestern gewesen sei. Sprechen können wir nicht in zusammenhängenden Sätzen, unsere Telefongespräche dauern meistens ja keine 20 Sek usw. und sofort. Nichts was wir nicht schon tausendmal gesehen und gehört hätten.

Der Tiefpunkt für mich war jedoch erreicht als ich im Stern gestern erwachsene Männer im Strampelanzug sah und in der Bild Exemplare dieser Gattung, die sich jede Gesichtsfalte mit Botox weg spritzen ließen. Mit dem Erfolg das ihr Gesicht die Ausdrucksstärke einer durchgebrannten 40 Watt Glühbirne hatte.

Sollte das das Männlichkeitsidol der Zukunft sein, bitte ich um baldiges Aussterben unserer Art.

Warum aber nun eine Emanzipation der Männer. Während die Frauen seit Ende des 19. Jahrhunderts dass Wahlrecht, die Selbstbestimmung über ihre Fortpflanzung und das Recht in jedem gewünschten Beruf zu arbeiten erkämpft haben und vieles mehr, haben wir in der gleichen Zeit uns zu Sklaven unserer Arbeit und zum Hampelmann für die Frau gemacht.

Je industrieller unsere Zeit wurde um so mehr hat Mann sich aufgegeben. Mittlerweile flüchten wir uns in Traumwelten, vergraben uns in Arbeit und verstecken unsere Ohnmacht hinter Sätzen wie:“Männer haben Schuld, Frauen haben recht!“

Klar ist, die Zeit können wir nicht zurück drehen. Eine Erfüllung durch Arbeit wie Sie vielleicht noch im 18 Jh. (auch wenn das Leben damals härter war) möglich war, wird es vermutlich für die meisten nie wieder geben. Was ich damit meine?  Die Tatsache dass wir heute zumeist auf einzelne, stupide Aufgaben in unserer Arbeit reduziert sind. Selten sehen wir das Ganze und können somit auch kaum Zufriedenheit, durch das was wir geleistet haben empfangen. Eingepfercht in einem Hamsterrad, drehen wir uns im Kreis verlieren unsere Energie und verkommen zu Zombies.

Partnerschaft im eigentlichen Sinne ist so natürlich nicht möglich und das Mann sich bedroht fühlt, wenn gut ausgebildete Frauen immer mehr Stellen in der Arbeitswelt besetzen ist klar. Wo sollen wir schließlich die Reste unseres männlichen Selbstvertrauen herbekommen?

Ich glaube in dem wir uns vom Mythos des unermüdlichen Arbeiters lösen und in die Wirklichkeit zurückkehren können wir mehr als nur Reste erhalten!

Ende Teil 1

 

 

 

Comics gehören seit jeher zu meinen liebsten Lieferanten für gute Geschichten. Die Abenteuer diverser Superhelden haben mir so manchen Tag versüßt trotzdem waren sie für mich immer Fiktion. Solange eine Story emotional packend ist, ist es mir relativ egal ob Naturgesetze beachtet werden oder nicht.

Um so überraschter war ich, als ich vor kurzem beim stöbern in Amazon:

Physik der Superhelden” von James Kakalios entdeckte.

Zwei Klicks später, nachdem ich mir noch kurz die Beschreibung durchgelesen hatte, war das Buch auf dem Weg zu mir. Ein Kauf den ich nicht bereut habe.

Obwohl (vielleicht aber auch gerade weil) James Kakalios als Physikprofessor (an der Universität von Minnesota) arbeitet hat er ein ausgesprochenen Faible für Comics.

„Physik der Superhelden“ entwickelt sich aus einem von ihm gehaltenen Kurs mit dem Titel „Alles, was ich über Naturwissenschaften weiß, habe ich aus Comics gelernt“. Schade das es einen solchen Kurs nicht auch während meines Abiturs gab, vielleicht hätte ich dann auch etwas verstanden.

Mit wenigen Formeln erklärt Kakalios am Beispiel diverser Superhelden physikalische Phänomene von der einfachen Mechanik (warum kann Superman über ein Hochhaus springen) bis zu komplexen physikalischen Phänomen wie z.B. dass es selbst für den Stählernen nicht möglich ist die Geschichte (nein nicht die Comicgeschichte) zu ändern.

Zusätzlich erfährt der Leser allerhand wissenswertes über die Geschichte der (Superhelden-)Comics, sowie Antworten auf die wirklich wichtigen Fragen des Lebens z.B. „Was hat es mit der Hose des Hulks auf sich?“.

Allen Comicfans, die nach ihrer Schulzeit ihr physikalisches Wissen auffrischen möchten und dies vielleicht nicht staubtrocken sondern mit einem Lächeln, sei dieses Buch empfohlen.

Das Buch ist im Rowohlt Taschenbuch Verlag erschienen. Bei der von mir besprochenen Version handelt es sich um die 2. Auflage März 2009.

 

 

 

 

Was interessiert mich heute? Kein aktuelles Thema der Bild, obwohl es peripher auch damit zusammenhängt.

Mittlerweile bin ich fast 3 Wochen in meiner Reha, und abgesehen von gelegentlichen Telefongesprächen mit meiner Familie, habe ich absichtlich den direkten Kontakt mit meinen Freunden vermieden. Gelegentlich poste ich auf Facebook meine Erlebnisse, das ist aber auch schon alles.

Facebook führt mich aber zu dem Thema, über das ich heute nachdenken möchte:

Respekt!

Was ist das überhaupt Respekt? Wikipedia sagt uns dazu folgendes:

„Respekt (lateinisch respectus „Zurückschauen, Rücksicht, Berücksichtigung“, auch respecto „zurücksehen, berücksichtigen“) bezeichnet eine Form der Wertschätzung, Aufmerksamkeit und Ehrerbietung gegenüber einem anderen Lebewesen (Respektsperson) oder einer Institution.“

Ich möchte das ganze jedoch noch um einen Gedanken ergänzen. Respektvoll verhalten kann sich nur, wer sich selbst Wertschätzt!

Und warum interessiert mich das, gerade im Zusammenhang mit Facebook? In letzter Zeit nutze ich Facebook eben nicht nur, um mit Freunden zu kommunizieren und zu spielen, sondern auch um Informationen zu erhalten. Facebook hat den ungemeinen Vorteil, dass es schnell vielfältige Infos zur Verfügung stellt. Nahezu jede große Zeitung ist mit Facebook verknüpft, genauso wie Organisationen, Politiker usw..

Die Besonderheit ist jedoch, dass ich hier die Infos nicht nur passiv konsumieren muss. Im Gegenteil ich kann meine Meinung dazu äußern. Die einfachste Form ist der „Gefällt Mir Button“, darüber hinaus steht es mir in den meisten Fällen jedoch auch frei Kommentare zu hinterlassen. Und genau diese Kommentare führen uns zum Thema Respekt!

Selbstverständlich muss der Konsument nicht mit jedem Artikel einverstanden sein, den er liest und über die Kommentarfunktion kann er dies auch mitteilen.

Erschreckend finde ich es nur, wenn es in diesen Kommentaren überhaupt nicht mehr um Kritik geht. Vielen Postern scheint es nur darum zu gehen zu verletzen, zu hetzen oder ganz einfach ihren Frust weiterzugeben.

Sind wir so sprachlos geworden, so wütend, dass wir nicht mehr in der Lage sind wirklich Kritik zu üben. Oder geht es nur noch darum wahrgenommen zu werden? Durch möglich drastische Kommentare, eine möglichst große Anzahl an „Gefällt mir“ Klicks zu erreichen?

Ich gebe zu, dass ich selbst ein sehr Kritik freudiger Mensch bin. Allerdings zu meist mit Begründung und niemals auf einem Niveau von Kommentaren wie: „Verrecke, Verräter, du bist scheiße“ etc.. Als letzte Woche der DFB einen neuen Präsidenten wählte, war der Großteil der Kommentare auf diesen Niveau und ohne jeden Bezug zum eigentlichen Artikel.

Bei Facebook, so kommt es mir zumindest vor, scheint das die Regel zu sein. Erleichtert wird das ganze natürlich dadurch, dass viele User nicht unter ihrem Namen Posten und so nur in Ihrem Kreis identifizierbar sind. Peinlich, Feige? Meiner Meinung nach ja!

Meine eigene Meinung sollte ICH auch vertreten können und ich sollte den Schneid haben zu zu lassen, dass Argumente meine Meinung widerlegen. Nur dann macht eine Diskussion wirklich Sinn.

Und da sind wir wieder beim Respekt, nur wenn ich mich Selbst respektiere kann ich dies auch bei anderen. Nur dann kann ich auch in einen vernünftigen Dialog treten. Einem Dialog der aus mehr als einem Wort besteht und nicht nur von Wut gesteuert wird.

Schöne Rede nur wie bewerkstelligen? Vielleicht in dem ich mich erst einmal so akzeptiere wie ich bin und nicht versuche so zu sein wie andere mich haben wollen.

In unserer Gesellschaft ist das wahrscheinlich der schwerste Schritt!

 

 

 

Europa ist momentan in Aufruhr wie schon lange nicht mehr. Grund sind diesmal nicht Expansionsbestrebungen einzelner Länder, sondern das liebe Geld.

Irland, Spanien und insbesondere Griechenland taumeln einer ungewissen Zukunft entgegen. Immer neue Hilfspakete werden geschnürt. Immer mehr Auflagen den einzelnen Völkern aufgebürdet.

Über Sinn und Unsinn dieser Hilfspakete möchte ich mich hier gar nicht auslassen.Was mich viel mehr interessiert ist das „Haus Europa“. Kluge und berühmte Menschen wie Hans-Jürgen Papier und Lord Weidenfeld erklären momentan in der Bild, warum Europa, wichtig ist, welche Gefahren zukünftige Drohen, und dass einer der größten Gründe für die momentane Unmut der Bürokratiewahn aus Brüssel ist.

Das mag jetzt etwas naiv klingen, aber für mich ist Europa ein Haus, bei welchen die Bauherren am Dach angefangen haben und weil nun kein Fundament existiert müssen Sie das Dach tragen. Zimmer können so nicht entstehen und Leben auch nicht einziehen.

Was meine ich damit?

Ich denke das größte Problem Europas ist, das wir die Bürger nichts von einander wissen!

Mutige Aussage oder? Leben wir doch in einer globalisierten Welt und selbstverständlich erzählen uns die Nachrichten was in Europa geschieht. In der Schule lernen in Erdkunde wissenswertes über andere Länder und zumeist auch noch Englisch und Französisch. Übers Internet können wir mit Personen in aller Welt kommunizieren, spielen und noch vieles mehr. Hinzu kommt das wir Deutschen ja auch noch Reiseweltmeister sind. Permanent in der ganzen Welt unterwegs sollten doch gerade wir, Einfühlungsvermögen mit anderen haben. Hätten wir vermutlich auch, wenn wir im Ausland nicht ständig unsere Heimat mit uns führen würden. Warum die Landesküche probieren, wenn es Schnitzel gibt. Warum das Urlaubsland entdecken, wenn der Pool so blaues Wasser hat.

Im Endeffekt wissen wir nichts von einander.

Ich denke wenn Europa wirklich eine Chance haben will, muss sich dies ändern. Die Menschen müssen einander kennenlernen, ihre Träume, Wünsche und Ängste teilen. Naiv, ja warum nicht? Was würde es schaden, wenn jede Schule, jeder Kindergarten Partnerschaften in jedem Land Europas hätte. Nie ist es schließlich leichter auf andere zu zu gehen, als im Kindesalter.

Und was machen die Erwachsenen? Ohne Angst und mit freundlicher Neugier aufeinander zu gehen? Wow, was für eine Plattitüde!  Egal heute ist mir danach. 2006 hatten wir doch schon gute Ansätze hier in Deutschland. Bei der WM feierten wir doch auch mit allen anderen. Insofern vielleicht ein gesamt europäischer Feiertag.

Vermutlich gibt es noch tausend weitere Ideen, aber ich denke  mein Standpunkt ist klargeworden. Das „Haus Europa“ kann nur von Menschen, nicht von Parlamenten oder Politikern gebaut werden!

 

 

„Einfach gute Geschichten“ sollte ein Blog für Rezensionen von Comics, Büchern, Filmen etc. werden, aufgrund persönlicher Umstände war dies bisher leider nicht möglich. Wenn ich ein wenig in die Zukunft schaue hoffe ich dies jedoch ab Mitte April umsetzen können.

Momentan sind mir jedoch andere Dinge wichtig, und so werde ich in den nächsten Tagen und Wochen in einer neuen Rubrik einfach meine „Gedanken zum Tag“ wiedergeben.

Über Feedback (sowohl negativ als auch positiv) würde ich mich freuen.

Was beschäftigt mich heute? Nach Durchsicht meiner Morgenlektüre der „Bild“, ja ich lese diese Zeitung, und nein ich finde es nicht peinlich, denke ich Herr Ramsauer und sein neues Punktesystem!

Warum?

Obwohl ich Hr. Ramsauer und der Politik zustimme, dass das derzeitig System dringend neu geregelt werden muss finde ich das Ergebnis und die derzeitig Diskussion darüber niederschmetternd.

Wie so oft in Deutschland ist die breite Masse nur allzu gerne bereit die gleich mit präsentierten Sündenböcke zu kreuzigen, um so eine vernünftige Auseinandersetzung mit dem Thema zu unterbinden.

In diesem Fall sind die Sündenböcke schnell ermittelt – “Die Raser“! Wer in den letzten Tagen mal bei Facebook geschaut hat sieht sehr gut, dass sich hier alle einig sind:

„Die Raser müssen von der Straße!“,

und auch der heutige Kommentar in der Bild von Herren Franz Josef Wagner lässt daran keinen Zweifel. Raser sind potentielle Mörder, gehören nicht auf die Straße und sollten am Besten gar keinen Führerschein haben!

Aber gibt es „DEN RASER“ überhaupt? Meiner Meinung nach genauso wenig, wie den „Normalen Menschen“.

Was ist mit der alleinerziehenden Mutter, dem alleinerziehenden Vater die versuchen Job, Kind und Privatleben zu koordinieren und von einem Termin zum anderen hetzen?

Natürlich kommt jetzt das Totschlagargument:“Sollen die halt früher losfahren.“ Einfacher Ansatz Problem gelöst. Wirklich? Wer hat noch nicht erlebt, das ein Chef 5 Minuten vor Feierabend noch „mal eben schnell“ was erledigt haben möchte, der letzte Termin sich unbeabsichtigt verlängerte etc. pp, während das Kind an der Schule, beim Kindergarten usw. wartet?

Was ist mit dem Berufskraftfahrer der einen so engen Terminplan hat, dass es realistisch gar nicht möglich ist, sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten?

Klar der kann ja den Job wechseln, woanders wird’s wahrscheinlich anders sein…. Besonders in einer Welt in der es nicht mehr um den Menschen, sondern um Termine, Projekte und Dinge geht. In der wir nicht einmal die Rolltreppe benutzen können ohne zu gehen, in der Chefs ohne Selbstvertrauen es als persönlich Kränkung empfinden, wenn einer 10 Sek. zu spät kommt.

Und natürlich gibt es da noch die äußeren Umstände. Schilderwälder die so dicht sind, dass selbst ein geübter Autofahrer kaum noch die Übersicht behält. Notorische Schleicher die mit 70 km/h in einer 100er Zone (und natürlich nie belangt werden)  fahren, sich natürlich permanent über „Die Raser“ beschweren und nicht begreifen, dass Sie selbst das Hindernis sind.

Soviel zum Thema Verallgemeinerung und Vorurteil.

Beim Thema Alkohol ist Herr Ramsauer, dann wieder ganz seiner Heimat verbunden. Selbstverständlich bleibt die 0,5 Promillegrenze bestehen. Wäre dem nicht so, würde er wahrscheinlich aus Bayern auf Lebenszeit verbannt. Warum sorgt die Politik hier nicht für Eindeutigkeit? Wer trinkt fährt nicht – Punkt.

Ich weiß natürlich, das diejenigen die Unbedingt auf Ihr Bier bestehen genauso argumentieren werden, wie ich bei den Rasern.

Was mir jedoch am bittersten Aufstößt, ist die Tatsache das es zukünftig nicht mehr möglich ist per Nachschulung Punkte abzubauen. Zwar ist es zukünftig Pflicht ab 6 oder 7 Punkten zur Nachschulung zu gehen aber Punkte baut es nicht ab. Ja und? Warum rege ich mich darüber auf? Ganz einfach: Wir leben in einer Welt, in der Totschläger mit Bewährungsstrafen davon kommen, in der Steuerhinterzieher sich freikaufen können, in der Topmanager und Politiker gegen Gesetze verstoßen können und trotzdem Butterweich fallen.

Der motorisierte Verkehrsteilnehmer, insbesondere der Autofahrer scheint jedoch immer nur das Recht zu haben, alle Gängelungen stillschweigend zu dulden. Über KFZ- und Mineralölsteuer, Maut- und Strafgebühren spült er Milliardensummen in die Kassen der Politik. Als Gegenleistung darf er auf schlechten Straßen fahren, wird durch Gemeinden gegängelt die mit Knöllchen ihre Kassen füllen und steht, gerade in ländlichen Gebieten, vor einem öffentlichen Nahverkehr der vom Nutzen her gegen Null tendiert.

Vielleicht sollte unser Verkehrsminister also mal nachdenken, was er sonst noch leisten könnte. Für die Sicherheit der Melkkuh sorgen, indem Straßen sicher und der Schilderwald gelichtet wird. Für Alternativen sorgen, die bezahlbar sind und für eine Entzerrung des Straßenverkehrs durch Minderung des Schwerverkehrs sorgen, indem auch hier vernünftige Alternativen geboten werden.

Da es aber einfacher ist Autofahrer zu gängeln, diese sich selten wehren und Minister ja auch überwiegend chauffiert werden, wird es wohl beim Wirtschaftsförderprogramm für Anbieter der MPU bleiben.

Schließlich kann niemand verlangen, dass Politiker sich mit der Realität auseinandersetzen!

 

Heftcover

Superman / Batman Heft 1 27. Dezember 1978:

Inhalt der Ausgabe:

Hauptstory:  Mord auf Rimbor (Text: Paul Levitz & Jim Starlin, Zeichnungen: Josef Rubinstein, Ben Oda & Cory Adams, Redaktion: Allen Milgrom).

Besonderheiten: Werbeseite für den ersten Superman-Film

Handlung: Mord auf Rimbor ist die Superheldenversion des klassischen “Auf der Flucht”  Motivs.  Ultraboy ein Mitglied der Legion der Superhelden wird von einer alten Schulfreundin (namens An Ryd) um Hilfe gebeten. Als er sie auf Rimbor (seinem Heimatplaneten) besucht, gesteht sie ihn verraten zu haben. Bevor er jedoch reagieren kann wird er angegriffen und verliert das Bewußtsein.

Als er erwacht befindet er sich in einem fremden Raumschiff auf einem der Monde Rimbors. Dort finden ihn  seine Legionärskameraden und von ihnen erfährt er auch, dass er des Mordes an An Ryd beschuldigt (sein Flugring wurde bei der Leiche gefunden) wird. Obwohl Ultraboy seine Unschuld beteuert glauben seine Freunde ihm nicht.  Um seine Unschuld zu beweisen ergreift Ultraboy die Flucht zurück nach Rimbor. Hier findet ihn Chamäleonboy (ein weiteres Legionsmitglied), der Chef der Spionageabteilung der Legion. Anders als seine Kameraden ist er jedoch bereit seinem Freund zu glauben. Er überzeugt Ultraboy sich zu verstecken, während er nach Beweisen für dessen Unschuld sucht.

Dies gelingt ihm auch, jedoch wird Ultraboy während seiner Suche von den restlichen Legionsmitgliedern aufgespürt und nach einem harten Kampf auch gefangen.

Im Hauptquartier der LoSH kommt es daraufhin zum Showdown. Es stellt sich heraus, dass der Legionär Wildfeuer durch einen Roboter ersetzt wurde. Dieser sollte dafür sorgen dass Ultraboy für den Mord verurteilt wird. Ziel war es sowohl das Vertrauen der Legionäre ineinander, als auch das Vertrauen der Menschen in die Legion zu zerstören. Wer der eigentlich Drahtzieher ist bleibt zunächst unbekannt.

Ist die Story gut?

“Mord auf Rimbor” war eine der ersten Comicstory überhaupt, die ich selbstständig gelesen habe. Zwar muß ich gestehen, dass mich mit sechs Jahren eher die Actionseiten interessiert haben, trotzdem habe ich dieses Heft über die Jahre immer wieder zur Hand genommen und gelesen.

In dieser Geschichte wird nämlich sehr schön dargestellt wie wichtig Vertrauen und Freundschaft sind. Oft sind wir nur allzu schnell bereit unser Vertrauen in andere aufzugeben, nur weil wir von irgendjemanden etwas negatives hören.

Auch zeigt diese Geschichte sehr schön, dass nicht immer die Stärksten die Wichtigsten sind. Während Superman (hier noch als Superboy) in dieser Story nur Beiwerk ist, löst ein vermeintlich schwacher Held das Problem und verhindert so größeres Unrecht.

Hinweis: Sämtliche Rechte an Bild, Material und Figuren etc. liegen bei DC Comics.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach “Thor” und “X-Men – Erste Entscheidungen” läuft nun also mit Green Lantern der dritte Superheldenfilm innerhalb eines Jahres im Kino. Im Vorfeld war viel über diesen Film zu lesen – meistens Verrisse – und viele Trailer zu sehen. Man hatte das Gefühle als wolle DC unbedingt dafür sorgen, dass dieser Film ein Erfolg wird. Hatten doch in letzter Zeit (mit Ausnahme der grandiosen Batman-Umsetzungen von Christopher Nolan) allein die Konkurrenten von Marvel Lorbeeren und Geld geerntet.

Nachdem die negativen Kritiken, zu groß war die Neugier, nicht dafür sorgen konnten mich von diesem Film fernzuhalten, hatte ich gestern das Vergnügen Green Lantern zu schauen. Vergnügen? Ja, in der Tat Vergnügen. Green Lantern mag nicht die beste Comicverfilmung sein, aber sie bietet gute kurzweilige Unterhaltung wenn der Zuschauer sich auf den Plot einläßt.

Für den phantasielosen Standardkritiker, der Pret a Porter für einen Geniestreich hält während alle Zuschauer selig entschlummern, ist dieser Film natürlich nicht geeignet. Genauso wie der Zuschauer bei Star Wars “die Macht” als Beweger aller Dinge  akzeptieren muß, ist es hier notwendig zu akzeptieren, dass der Wille Form (jene grünen Gebilde aus den Ringen) erhalten und auch die Angst Gestalt annehmen kann.  Wem dies gelingt den erwartet ein vergnüglicher Kinoabend. Ryan Reynolds überzeugt mit seinem bereits in “Party Animals” erprobten Charme, Blake Lively als Carol Ferris ist bezaubernd. Der restliche Cast leistet solide arbeit. Wobei ich mir durchaus gewünscht hätte mehr von Mark Strong zu sehen, der mir seit “Sternenwanderer, Sherlock Holmes und Kick Ass” als Bösewicht ausnehmend gut gefällt.

Natürlich wird jetzt der ein oder andere sagen:” Aber die Story ist zu vorhersebar!” Und? Green Lantern ist nicht “Brokeback Mountain” hier geht es nicht um Anspruch sondern um Unterhaltung, was dem Film auch gelingt.

Was darüber hinaus noch dem Team um Martin Campbell zu Gute gehalten werden muß  ist das sie nicht versucht haben den Film künstlich zu strecken, wie es der Zuschauer erst kürzlich in “Transformers 3″ erleiden mußte.

Was mir allerdings nicht gefallen hat war, dass hier wieder einmal ein Film nachträglich auf 3D gepimpt wurde. Verfahren die Filmbosse so weiter, wird sich dieses Format im Kino bald wieder erledigt haben! Zuschauer sind schließlich nich doof und Filme künstlich zu verteuern (die Preise sind eh schon hoch genug) ist absolut unnötig.

Wer also die Möglichkeit hat Green Lantern in 2D zu sehen und sich für das Genre interessiert, der sollte den Film unbedingt schauen.